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	<title>Museumszeit</title>
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	<description>Museumszeit erzählt von Expoditionen zu Kulturtempeln aller Art</description>
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		<title>Museumszeit</title>
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		<title>Ausgezeichnetes Design &#8211; Ausstellung zum Eidgenössischen Preis für Design &#8211; Bericht 36. Museumssonntag</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 20:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumssonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
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		<description><![CDATA[(cf) Was haben Gurkengläser und Stoffwürste gemeinsam?  Man kann für beide einen Designpreis gewinnen. Wie das genau geht wollten wir an der Austellung „Designpreise der Schweizerischen Eidgenossenschaft“ herausfinden. Design doppelt ausgezeichnet Diese Ausstellung, kuratiert vom Bundesamt für Kultur, führt im Zürcher Museum für Gestaltung die Gewinner des „Eidgenössischen Preises für Design“ und des „Grand Prix [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=368&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(cf) </em>Was haben Gurkengläser und Stoffwürste gemeinsam?  Man kann für beide einen Designpreis gewinnen. Wie das genau geht wollten wir an der Austellung „Designpreise der Schweizerischen Eidgenossenschaft“ herausfinden.</p>
<h2><span id="more-368"></span>Design doppelt ausgezeichnet</h2>
<p><em> </em>Diese Ausstellung, kuratiert vom Bundesamt für Kultur, führt im Zürcher Museum für Gestaltung die Gewinner des „Eidgenössischen Preises für Design“ und des „Grand Prix Design“ zusammen. Beide Preise verleiht die Eidgenössische Designkommission an Designer, die über einen Schweizer Pass verfügen. Der „Grand Prix Design“, seit 2007 verliehen und mit 50&#8217;000 Franken dotiert, versteht sich als Anerkennungspreis und ist mit dem Anspruch verbunden, Designer mit internationaler Ausstrahlung auszuzeichnen. Im Jahr 2010 wurde diese Anerkennung Susi Berger (Möbeldesign), Sonnhild Kestler (Textildesign), Otto Künzli (Schmuckdesign) und Jean-Luc Godard (Filmeffekte) zuteil. Dem „Eidgenössischen Preis für Design“ hingegen liegt ein Wettbewerb zu Grunde; dieser Preis ist als Förderung gedacht und wird seit 1918 an Designschaffende unter 40 Jahren verliehen. Den Ausgezeichneten steht die Wahl offen zwischen einem Preisgeld in der Höhe von 25&#8217;000 Franken und einem sechsmonatigen Auslandstipendium. Im Jahr 2010 sind 240 Arbeiten eingereicht, 28 davon ausgezeichnet worden. Die gattungsspezifische Verteilung ergibt dabei folgendes Bild: Graphikdesign: 11 / Modedesign: 6 / Photographie: 5 / Produktdesign: 4 / Schmuck: 1 / Szenographie: 1. Der hohe Anteilung an ausgezeichneten Graphikdesignern, erklärt uns die Kunstvermittlerin, lässt sich von der Anzahl eingereichter Arbeiten her erklären, die für diese Gattung weitaus höher ausfiel als für andere.</p>
<h2>Design ohne Gattungsgrenzen</h2>
<p>In der Ausstellung stehen die Objekte ohne Rücksicht auf bestehende Gattungsgrenzen nebeneinander. Nur in Hinblick auf die beiden verschiedenen Auszeichnungen haben die Ausstellungsmacher eine Trennung herbeigeführt &#8211; eine Trennung, welche die kluge Szenographie von Nicolas Le Moigne unterstreicht: Unter Zuhilfenahme von Spannbändern, wie sie im Transportwesen Verwendung finden, gliederte der Lausanner Designer den hallenartigen, lediglich von Pfeilern durchbrochene Raum in einzelne Bereiche; zugleich leiten die jeweils mehrfach zwischen den Pfeilern gespannten Bänder die Besucher durch die Ausstellung.</p>
<div id="attachment_373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2011/03/muso_designpreis-dscn11398_cpy.jpg"><img class="size-full wp-image-373" title="Ausstellungsraum Designpreis 2010" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2011/03/muso_designpreis-dscn11398_cpy.jpg?w=600&#038;h=450" alt="Blick in den Ausstellungsraum mit Packgurt-Leitsystem" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Blick in den Ausstellungsraum mit Packgurt-Leitsystem</p></div>
<p>Diese beginnt mit Arbeiten des Möbeldesigners Moritz Schmid und endet mit den Bühnenbildern von Martin Zimmermann und Dimitri de Perrot. Dazwischen folgen Fotografien auf Stoffe, Schmuckstücke auf Schrifttypen, Gläser auf Kleider. Jedes dieser Objekte soll für sich genommen ein Beweis sein für die hohe Qualität des helvetischen Designs. Leider erschliesst sich dem Betrachter diese Qualität nicht in jedem Fall. So stellen wir das innovative Potential, das die Jury der Fotoserie „Séduction“ von Cyril Porchet zuschreibt, entschieden in Frage, indem wir die hervorstechenden Charakteristika der Serie &#8211;  die technische Qualität der Fotografien und der sich wiederholende Bildausschnitt &#8211;  auf Fotografien des 20. Jahrhunderts zurückführen. Die Charakteristika haben ihre Herkunft in den Fotoserien von Hilla und Bernd Becher aus den 1970er-Jahren; die Verfahrensweise der Bechers haben seither verschiedene Fotografen, allen vor allem die Becher-Schüler wie Thomas Struth und Thomas Ruff, weitergeführt. Unter diesen Vorraussetzungen erscheint Cyril Porchet lediglich als ein Multiplikator einer längst etablierten Bildsprache. Etwas ratlos stehen wir vor seinen Bildern.</p>
<h2>Design im Elfenbeinturm?</h2>
<p>Dieser Ratlosigkeit, die sich auch an anderer Stelle nicht verdrängen liess, ist es geschuldet, dass die Ausstellungsmacher ihr gestecktes Ziel, das Interesse eines grösseren Publikums für das Schweizer Design zu befeuern, verfehlen dürften. Es steht zu bezweifeln, dass die Ausstellung ausserhalb eines recht begrenzten Kreises von Designliebhabern und vielleicht Gelegenheitsbesuchern wahrgenommen wird. Doch selbst wenn: Was die Akzeptanz der ausgestellten Objekte bei einem grösseren Publikum erschwert, ist gerade das, was sie aus der Warte der Jury auszeichnen mag: ihre funktionale wie ästhetische Untauglichkeit im Alltag. Vor allem in Hinblick auf Dominic Knechts Männerkollektion „Do not construct the fashion“ erweist sich dieses Problem als virulent. Zurecht ist während der Führung bemerkt worden, dass selbst Männer, die „Stärke und Sensibilität, Naivität und Coolness“ (Knecht) zugleich aufweisen, sich in dieser Kollektion kaum an die Öffentlichkeit wagen dürften. Der Graben zwischen dem Geschmack weniger Designkenner einerseits und eines grösseren Publikums andererseits vermag die Ausstellung nicht zu schliessen. Nur so lässt sich jedenfalls erklären, dass das Interesse an Tomas Krals veredelten Gurkengläser, die das Museum zum Verkauf anbietet, an diesem Sonntag gänzlich ausblieb.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;"><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big><br />
Ort: Zürcher Hochschule der Künste, Zürich<br />
Datum: 31/01/2011<br />
Mehr: <a href="http://www.swissdesignawards.ch/" target="_blank">Swiss Design Award</a> ﻿</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/museumszeit.wordpress.com/368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/museumszeit.wordpress.com/368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/museumszeit.wordpress.com/368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/museumszeit.wordpress.com/368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/museumszeit.wordpress.com/368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/museumszeit.wordpress.com/368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/museumszeit.wordpress.com/368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/museumszeit.wordpress.com/368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/museumszeit.wordpress.com/368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/museumszeit.wordpress.com/368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/museumszeit.wordpress.com/368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/museumszeit.wordpress.com/368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/museumszeit.wordpress.com/368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/museumszeit.wordpress.com/368/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=368&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Ausstellungsraum Designpreis 2010</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Ab in den Süden &#8211; James Cooks Reisen im Historischen Museum Bern &#8211; Bericht 35. Museumssonntag</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 13:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Dezember ist die Museumszeit-Mannschaft wieder fit. So fit, dass sie gleich das Steuer übernimmt und zielstrebig aufs historische Museum Kurs nimmt, um den Besuch in der Ausstellung über James Cook (1728-1779) nachzuholen. Der Einstieg: Inszenierung und Logistik Gleich am Eingang zur Ausstellung fesselt das Portrait des grossen europäischen Entdeckers unsere Aufmerksamkeit und wirft Fragen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=358&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember ist die Museumszeit-Mannschaft wieder fit. So fit, dass sie gleich das Steuer übernimmt und zielstrebig aufs historische Museum Kurs nimmt, um den Besuch in der Ausstellung über James Cook (1728-1779) nachzuholen.</p>
<h2><img title="Portrait von James Cook" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/76/Captainjamescookportrait.jpg/475px-Captainjamescookportrait.jpg" alt="Portrait von James Cook" width="285" height="359" align="right" />Der Einstieg: Inszenierung und Logistik</h2>
<p>Gleich am Eingang zur Ausstellung fesselt das Portrait des grossen europäischen Entdeckers unsere Aufmerksamkeit und wirft Fragen zur (Selbst-)inszenierung auf:<span id="more-358"></span> Da sitzt Cook, Finger auf der Karte mit den von ihm gefundenen Inseln, den Blick selbstbewusst am Betrachter vorbei gerichtet in feinster Admirals-Uniform, die aber nicht einmal richtig zugeknöpft ist. Ein malerischer Fingerzeig? Nachlässigkeit? Oder gar eine uns unbekannte Seefahrer-Tradition?</p>
<p>Wir lassen die Frage offen und bestaunen ein paar Schritte weiter die Modellschiffe mit der davor ausgebreiteten Ladung für die Expeditionsfahrten. Die Reisen waren ohne Zweifel ein Meisterstück an Logistik, ebenso wie an Disziplin (und notfalls Disziplinierung). Daran erinnern viele kleine Hinweise in der ganzen Ausstellung immer wieder.</p>
<h2>Die Reisen: Unendlich und begegnungsreich</h2>
<p>Das grosse Staunen gehört jedoch den zahlreichen exotischen Objekten, die Cook von seinen Reisen mitgebracht hat. Er und seine Mannschaft sammelten alles Mögliche angefangen bei simplen Dingen des Alltagsgebrauchs bis hin zu religiösen Kultgegenständen. Doch nicht nur Materielles eigneten sich die Europäer an: Auch interkulturelle Erfahrungen durften und mussten die Europäer in verschiedenster Ausprägung machen. Sehr hilfreich (und vermutlich das eine oder andere Mal gar lebensrettend) dürfte sich die Begleitung des Polynesen Tupaia erwiesen haben. Dieser gesellte sich auf den Gesellschaftsinseln zur Mannschaft Cooks und unterstützte sie als Navigator und Übersetzer.<br />
Einen anderen Polynesier namens Omai nahm die Mannschaft auf ihrer zweiten Reise in die Südsee sogar mit zurück nach England, um ihn dort als &#8222;edlen Wilden&#8220; in der vornehmen Gesellschaft herumzuzeigen. Offenbar genoss Omai, der in seiner Heimat zur unteren Gesellschaftschicht gehört hatte, nun aber als Prinz dargeboten wurde, den neuen Ruhm durchaus. Die Geschichte hat aber kein glückliches Ende: Cook brachte Omai auf seiner dritten Reise wieder zurück und stattete ihn materiell gut aus &#8211; doch offenbar gelang es diesem nicht, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren, und er starb nicht viel später marginalisert.</p>
<p style="text-align:center;">&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class=" " title="Die Schiffe Resolution und Adventure in Matavai Bay" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/af/Hodges%2C_Resolution_and_Adventure_in_Matavai_Bay.jpg/800px-Hodges%2C_Resolution_and_Adventure_in_Matavai_Bay.jpg" alt="Die Schiffe Resolution und Adventure in Matavai Bay" width="480" height="340" /><p class="wp-caption-text">Die Schiffe Resolution und Adventure in Matavai Bay</p></div>
<p>Die dritte Reise war auch für Cook seine letzte: Nachdem er auf Hawaii offenbar zunächst in einem Fest zu Ehren des Gottes Lono ehrenhaft empfangen worden war, erlitt sein Schiff kurz nach der Abreise einen Mastbruch, und Cook entschied zur Reparatur zurück zu kehren. Dies passte nun offenbar nicht das vorgegeben Ritual der Einheimischen. Es kam zum Konflikt bei dem Cook getötet und anschliessend ehrenhaft in Stücke zerteilt und an wichtige Häuptling der Umgebung versandt wurde&#8230;</p>
<h2>Fazit: Proviant mitnehmen!</h2>
<p>So zeigt die Ausstellung nebst den gross angepriesenen Objekten insbesondere das trotz Cooks tragischen Endes insgesamt doch erstaunlich erfolgreiche Zusammentreffen ganz unterschiedlicher Kulturen aus zwei entgegen gesetzten Erdgegenden.<br />
Wohl eher unfreiwillig bringt sie den Besuchern auch die unendlich scheinende Dauer solcher Expeditionen näher: Schon ganz ermattet erreichten wir nach mehreren Stunden einen Ausgang, nur um festzustellen, dass wir gerade mal die erste Reise nachvollzogen hatten &#8211; zwei weitere (wenn auch geraffter präsentierte) standen uns noch bevor&#8230; Eine Ausstellung also bei der es sich durchaus lohnen könnte, sich vorher mit Schiffszwieback zu verproviantieren.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;"><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big><br />
Ort: Historisches Museum, Bern<br />
Datum: 18/12/2011<br />
Mehr: <a href="http://www.bhm.ch/james-cook.cfml" target="_blank">Ausstellung &#8222;James Cook und die Enteckung der Südsee&#8220;</a> ﻿</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/museumszeit.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/museumszeit.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/museumszeit.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/museumszeit.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/museumszeit.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/museumszeit.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/museumszeit.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/museumszeit.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/museumszeit.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/museumszeit.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/museumszeit.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/museumszeit.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/museumszeit.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/museumszeit.wordpress.com/358/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=358&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Die Schiffe Resolution und Adventure in Matavai Bay</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;As time goes byte&#8220; &#8211; Bericht 34. Museumssonntag</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 13:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumssonntag]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein bisschen Südseezauber wollten wir in den kalten Winter holen und die Ausstellung zu James Cook besuchen. Doch dann lag die ganze Museumszeit-Mannschaft bis auf den Steuermann krank im Bett (immerhin nicht mit Skorbut, sondern mit den üblichen saisonalen Krankheiten). Also beschliesse ich spontan einen Kurswechsel und besuche die Ausstellung „As time goes Byte“ im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=349&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bisschen Südseezauber wollten wir in den kalten Winter holen und die Ausstellung zu James Cook besuchen. Doch dann lag die ganze Museumszeit-Mannschaft bis auf den Steuermann krank im Bett (immerhin nicht mit Skorbut, sondern mit den üblichen saisonalen Krankheiten). Also beschliesse ich spontan einen Kurswechsel und besuche die Ausstellung „As time goes Byte“ im Museum für Kommunikation.</p>
<p><span id="more-349"></span></p>
<h2>Schneller, besser, kleiner &#8211; Computerentwicklung im Zeitraffer</h2>
<p style="text-align:left;">Der Rundgang durch die Geschichte des Computers beginnt mit den Kolossen aus der digitalen Urzeit &#8211; also in den 1950er Jahren.</p>
<div id="attachment_351" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2011/03/muso_time_goes_byte-dscn11273_cpy.jpg"><img class="size-full wp-image-351 " title="&quot;ERMETH&quot; - Röhrencomputer der ETH aus den 1950er-Jahren" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2011/03/muso_time_goes_byte-dscn11273_cpy.jpg?w=600&#038;h=450" alt="&quot;ERMETH&quot; - Röhrencomputer der ETH aus den 1950er-Jahren" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;ERMETH&quot; - Röhrencomputer der ETH aus den 1950er-Jahren</p></div>
<p>Die Leute, bei denen der Anblick eines Röhrencomputers Begeisterungsschübe auslöst, sind zwar vermutlich eher dünn gesät; interessant auch für technische Laien dürften indes die Bezüge zur Schweiz sein, die eng in die chronologische Einführung eingewoben sind. Unfreiwillig komisch wirkt der Palm Handheld-Computer, der zum Vergleich neben dem kastenförmigen Ungetüm steht, das Mitte des 20. Jahrhunderts an der ETH entwickelt wurde: Tatsächlich kann der Handheld mehr als der Hochschulrechner von damals &#8211; allerdings ist auch er schon wieder veraltet. Dies zeigt drastisch, wie schnell die Entwicklung in diesem Bereich immer noch fortschreitet. Auch Facebook erschien den Ausstellungsmachern 2007 (!) noch keine Erwähnung wert. Heute ist die Plattform zweifellos eines der zentralen Phänomene des Internets.<br />
Je weiter man in der Ausstellung voranschreitet, desto kleiner werden auch die Computer. Dennoch dürften frühe portable Modelle, die damals als extrem fortschrittlich galten, in erster Linie belustigtes Kopfschütteln hervorrufen.</p>
<h2>Design und Digitaler Graben</h2>
<p>Die Ausstellung zeigt übrigens nicht nur Technik, sondern auch Entwicklungen im Design und wirft weiter gesellschaftliche Fragen im Umgang mit Daten auf. Sie thematisiert Problematiken wie die der langfristigen Datenspeicherung oder des &#8222;digitalen Grabens&#8220;, der einmal mehr ärmere Weltregionen gegenüber den reichen Ländern des Nordens benachteiligt.</p>
<h2>Spielwiese für Nostalgiker und Futuristen</h2>
<p>Zum Ausklang wirds dann aber wieder verspielter: Im letzten Raum stehen einige Stationen mit Spielen für den legendären Commodore 64 bereit, und man kann sich &#8211; je nach Alter nostalgisch berührt oder archäologisch aufgeschlossen &#8211; mit allfälligen Begleitern beispielsweise in den &#8222;Summer Games&#8220; messen. Das Highlight wartet aber in einem abgedunkelten Raum auf neugierige Besucher, und hat eigentlich nur mittelbar etwas mit der Ausstellung zu tun: Der &#8222;Reactable&#8220; ist ein spezielles Instrument, mit dem man aus vorgefertigten Klang- und Filterelemente mit etwas Geschick ganze Symphonien zaubern kann.</p>
<div id="attachment_352" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2011/03/muso_time_goes_byte-dscn11280_cpy.jpg"><img class="size-full wp-image-352" title="Reactable - Musik machen mit Bauklötzen" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2011/03/muso_time_goes_byte-dscn11280_cpy.jpg?w=600&#038;h=450" alt="Reactable - Musik machen mit Bauklötzen" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Reactable - Musik machen mit Bauklötzen</p></div>
<h2>Fazit: Eine Ausstellung nicht nur für Nerds</h2>
<p>Während ich die letzten Sonderausstellungen des Museums für Kommunikation eher fade bis schlampig-tendenziös fand, kann ich diese Dauerausstellung besten Gewissens empfehlen. „As time goes byte“ bietet interessante Informationen und möglichkeiten selber etwas zu machen. Die Ausstellung ist vielseitig, verliert aber trotzdem nie den roten Faden. Natürlich dürfte sie vor allem Computer-Freaks (szeneintern spricht man übrigens zurzeit bevorzugt von „Geeks“, allenfalls leicht abschätzig von „Nerds“) begeistern. Man muss jedoch keineswegs einen Doktortiel in theoretischer Mathematik haben, um die Ausstellung geniessen zu können und dank der vielen Möglichkeiten, selber etwas auszuprobieren, eignet sie sich auch bestens für Kinder.</p>
<p>Um einen Eindruck von der Ausstellung zu erhalten muss man übrigens &#8211; Computer sei Dank &#8211; nicht einmal nach draussen gehen. Dieses Video zeigt einen Rundgang durchs Museum:</p>
<p><div style='text-align:center;'>
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</div>
<p><a href="http://vimeo.com/15773714">As Time Goes Byte &#8211; Neue Dauerausstellung im Museum für Kommunikation</a> from <a href="http://vimeo.com/iart">iart interactive</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;"><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big><br />
Ort: Bern, Museum für Kommunikation<br />
Datum: 28/11/2010<br />
Mehr: <a href="http://www.mfk.ch/889.html" target="_blank">Museum für Kommunikation &#8211; Ausstellung &#8222;As time goes byte&#8220;</a> ﻿</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/museumszeit.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/museumszeit.wordpress.com/349/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/museumszeit.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/museumszeit.wordpress.com/349/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/museumszeit.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/museumszeit.wordpress.com/349/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/museumszeit.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/museumszeit.wordpress.com/349/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/museumszeit.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/museumszeit.wordpress.com/349/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/museumszeit.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/museumszeit.wordpress.com/349/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/museumszeit.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/museumszeit.wordpress.com/349/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=349&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">&#34;ERMETH&#34; - Röhrencomputer der ETH aus den 1950er-Jahren</media:title>
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			<media:title type="html">Reactable - Musik machen mit Bauklötzen</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Barocke Popkultur &#8211; Bericht 33. Museumssonntag</title>
		<link>http://museumszeit.wordpress.com/2010/11/21/barocke-popkultur-bericht-33-museumssonntag/</link>
		<comments>http://museumszeit.wordpress.com/2010/11/21/barocke-popkultur-bericht-33-museumssonntag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 14:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumssonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Analogie]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Inszenierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Repräsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausstellung „Styling im Barock“ will gleichzeitig provozieren und Brücken schlagen. Das beginnt schon im Titel: Dürfte doch die eine oder andere Koryphäe indigniert die Nase rümpfen, wenn sie ein Neudeutsches Wort nur getrennt durch ein kleines Füllwort von ihrem geliebten Fachgebiet sieht. Ob andererseits der Brückenschlag zur Zielgruppe gelingt, die zwar sehr viel Zeit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=337&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausstellung „Styling im Barock“ will gleichzeitig provozieren und Brücken schlagen. Das beginnt schon im Titel: Dürfte doch die eine oder andere Koryphäe indigniert die Nase rümpfen, wenn sie ein Neudeutsches Wort nur getrennt durch ein kleines Füllwort von ihrem geliebten Fachgebiet sieht. Ob andererseits der Brückenschlag zur Zielgruppe gelingt, die zwar sehr viel Zeit ins Styling investiert, Barock aber bestenfalls für einen obskuren Musikstil hält, wollen wir bei unserem Besuch herausfinden.</p>
<p><span id="more-337"></span><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://museumszeit.wordpress.com/2010/11/21/barocke-popkultur-bericht-33-museumssonntag/"><img src="http://img.youtube.com/vi/_qzZuSm6kG0/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><strong>Kultur im Keller</strong></p>
<p>Wir steigen also in den eher schummrig beleuchteten Keller der Burg Zug hinab. Als erstes fällt unser Blick auf das auffällig inszenierte Kronepaar mit Zepter. Eine der Ausstellungs­macherinnen begleitet uns heute und erklärt uns, dass dieses Exponat gleich zu Beginn ins Thema „Barock als Zusammenspiel von Kirche und Hof“ einführen soll. Tatsächlich mangelt es in der Ausstellung nicht an opulent gestalteten Objekten geistlicher Kunst – der Zusammenhang zur lokalen Hofkultur ist dagegen nicht immer offensichtlich.</p>
<p><strong>Stars des Barock und heutige Ikonen</strong></p>
<p>Dafür findet man immer wieder mehr oder weniger diskrete Hinweise auf Parallelen in der Inszenierung von barocken „Stars“ und heutigen Ikonen: So zeigt eine Bilderwand Andachtsbilder und Heiligendarstellungen aus vergangen Jahrhunderten. Wer den Blick dann noch ein bisschen aufwärts gen Himmel hebt, kann an der Decke Poster von Prominenten aus der heutigen Zeit andächtig bestaunen. Dazu gehören etwa Amy Winehouse (deren Frisur alleine durchaus Rokoko-Assoziazionen wecken kann) oder Barack Obama (ohne Zweifel ein Inszenierungskünstler – weniger opulent zwar, aber dafür möglicherweise mit mehr andächtigen Anhängern). Wieso ausgerechnet Kevin Kostner (wer erinnert sich noch an den?) ebenfalls einen Platz im Promi-Himmel erhielt bleibt ungeklärt.</p>
<p>An anderer Stelle stehen sich ein barockes Grabtuch flankiert von Totenlaternen und eine Videoaufzeichnung von Michael Jacksons farbenfroher Begräbnisfeier gegenüber. Weiter zeigen die Kuratoren als Analogie zur mittelalterlichen Reliquiensammlerei, die bisweilen makabre Blüten trieb, eine Wand mit Autogrammkarten von Stars des 20. Jahrhunderts.</p>
<p><strong>Fragen auf der leeren Brücke</strong></p>
<p>Das sind auch die Stellen des Rundgangs, wo die interessantesten Fragen aufkommen: Welche „Styling-Tipps“ bzw. Inszenierungsmethoden aus dem barocken Erbe leben auch heute noch weiter? Wen vergöttern wir heute und wer waren die Stars von damals – und was sagt der Wandel unserer Vorbilder über den gesellschaftlichen Wandel aus?</p>
<p>Davon hätten wir gerne noch mehr gesehen in der Ausstellung. Vielleicht hätte es dann auch geklappt mit dem Brückenschlag, denn während unseres Besuches tauchten weder Koryphäen noch Angehörige der „Generation Style“ auf…</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;"><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big><br />
Ort: Zug, Burg Zug<br />
Datum: 31/10/2010<br />
Mehr: <a href="http://www.burgzug.ch/" target="_blank">Museum Burg Zug</a> ﻿</td>
</tr>
</tbody>
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<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/museumszeit.wordpress.com/337/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/museumszeit.wordpress.com/337/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/museumszeit.wordpress.com/337/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/museumszeit.wordpress.com/337/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/museumszeit.wordpress.com/337/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/museumszeit.wordpress.com/337/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/museumszeit.wordpress.com/337/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/museumszeit.wordpress.com/337/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/museumszeit.wordpress.com/337/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/museumszeit.wordpress.com/337/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/museumszeit.wordpress.com/337/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/museumszeit.wordpress.com/337/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/museumszeit.wordpress.com/337/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/museumszeit.wordpress.com/337/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=337&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Museumszeit</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Streifzug durch die Brocante in LeLanderon &#8211; Bericht 32. Museumssonntag</title>
		<link>http://museumszeit.wordpress.com/2010/10/31/streifzug-durch-die-brocante-in-lelanderon-bericht-32-museumssonntag/</link>
		<comments>http://museumszeit.wordpress.com/2010/10/31/streifzug-durch-die-brocante-in-lelanderon-bericht-32-museumssonntag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 21:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumssonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Photographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Stöbern steht diesmal auf dem Programm: Wir fahren nach LeLanderon, um uns ins Getümmel der grössten Freiluft-Brocante der Schweiz zu stürzen. Die vielfältigen Eindrücke davon lassen sich besser in Bilder fassen als in Worte. Deshalb gibts an dieser Stelle eine Galerie mit Impressionen. Infos Ort: LeLanderon Datum: 26/09/2010<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=317&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stöbern steht diesmal auf dem Programm: Wir fahren nach LeLanderon, um uns ins Getümmel der grössten Freiluft-Brocante der Schweiz zu stürzen. Die vielfältigen Eindrücke davon lassen sich besser in Bilder fassen als in Worte. Deshalb gibts an dieser Stelle eine Galerie mit Impressionen.</p>
<a href="http://museumszeit.wordpress.com/2010/10/31/streifzug-durch-die-brocante-in-lelanderon-bericht-32-museumssonntag/#gallery-1-slideshow">Anklicken um </a>
<p><span id="more-317"></span></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;">
<p><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big></p>
<p>Ort: LeLanderon</p>
<p>Datum: 26/09/2010</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/museumszeit.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/museumszeit.wordpress.com/317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/museumszeit.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/museumszeit.wordpress.com/317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/museumszeit.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/museumszeit.wordpress.com/317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/museumszeit.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/museumszeit.wordpress.com/317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/museumszeit.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/museumszeit.wordpress.com/317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/museumszeit.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/museumszeit.wordpress.com/317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/museumszeit.wordpress.com/317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/museumszeit.wordpress.com/317/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=317&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Museumszeit</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Ankers Welt im Kunstmuseum Bern &#8211; Bericht 31. Museumssonntag</title>
		<link>http://museumszeit.wordpress.com/2010/10/11/ankers-welt-im-kunstmuseum-bern-bericht-31-museumssonntag/</link>
		<comments>http://museumszeit.wordpress.com/2010/10/11/ankers-welt-im-kunstmuseum-bern-bericht-31-museumssonntag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 20:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumssonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Inszenierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Verständigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Schöne Welt&#8220; heisst die aktuelle Sonderausstellung mit Bildern von Alber Anker im Kunstmuseum Bern. Ein gutschweizerischer Kompromiss zwischen &#8222;Heile Welt&#8220; und &#8222;Schöne neue Welt&#8220;. Ist die Ausstellung auch so ausgewogen? Komponierte Schnappschüsse Betrachten wir die Sache mal vom einen Pol aus: Ruft man sich grobe Erinnerungen an Anker-Bilder ins Gedächtnis, könnte man rasch glauben, dass [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=309&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Schöne Welt&#8220; heisst die aktuelle Sonderausstellung mit Bildern von Alber Anker im Kunstmuseum Bern. Ein gutschweizerischer Kompromiss zwischen &#8222;Heile Welt&#8220; und &#8222;Schöne neue Welt&#8220;. Ist die Ausstellung auch so ausgewogen?<span id="more-309"></span></p>
<h2>Komponierte Schnappschüsse</h2>
<p>Betrachten wir die Sache mal vom einen Pol aus: Ruft man sich grobe Erinnerungen an Anker-Bilder ins Gedächtnis, könnte man rasch glauben, dass der Künstler in seiner Malerei eine heile Welt suggeriert, die es so nie gab. Das ist teilweise sogar richtig: Auch wenn die Bilder des Berners auf den ersten Blick wie Schnappschüsse aus dem Alltagsleben wirken, so sind sie in aller Regel doch sorgfältig arrangiert und aus verschiedenen, einzeln zusammen getragenen Elementen komponiert.<br />
So heil ist die Welt, die uns da auf der Leinwand dargeboten wird, indes nicht: Ankers Pinsel scheut sich auch nicht davor, Armut, Krankheit und anderes Leid detailliert wiederzugeben.</p>
<p><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/10/albert_anker-schulexamen-400x232px.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-311" title="Albert Anker das Schulexamen" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/10/albert_anker-schulexamen-400x232px.jpg?w=400&#038;h=232" alt="Albert Anker das Schulexamen" width="400" height="232" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trotzdem entführt uns der Maler auch keineswegs in eine anti-idyllische &#8222;schöne neue  Welt&#8220;, so wie das allzu sehr um kunsthistorischen Revisionismus bemühte Betrachterinnen konstruieren. Vielmehr blicken wir durch diese Gemälde in eine Vergangenheit, die &#8211; so Stimmen aus unserer Gruppe &#8211; teilweise noch geradezu bedenklich gegenwärtig ist. On n&#8217;y soit qui mal y pense &#8211; indes, der leichte Stallgeruch im dicht bevölkerten Ausstellungsraum entspringt wohl nicht nur der Imagination des Betrachters…</p>
<h2>Der andere Anker &#8211; und eine moderne Auseinandersetzung mit ihm</h2>
<p>Etwas versteckt in Nebensälen aber als eigentliches Highlight zu werten, sind die Historienmalereien des Künstlers und dessen Stilleben &#8211; sie eröffnen eine neue Facette auf einen vielseitigen Maler jenseits der häufig mit ihm verbundenen Klischees.</p>
<p><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/10/alber_anker_stilleben_bier_und_rettich_1898-400x256px.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-312" title="Albert Anker Stilleben Bier und Rettich (1898)" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/10/alber_anker_stilleben_bier_und_rettich_1898-400x256px.jpg?w=400&#038;h=256" alt="Albert Anker Stilleben Bier und Rettich (1898)" width="400" height="256" /></a></p>
<p>Gewagt &#8211; und meine Meinung nach auch gelungen &#8211; ist schliesslich die Videoinstallation „Honig Milch und erste Veilchen“ der Berner Künstlerin Chantal Michel. Sie spielt im abgedunkelten Nebenraum mit zahlreichen Elementen, die sie aus Ankers Bildern entnommen hat und vollzieht so in gewisser Hinsicht  quasi die Sezierung des ehedem sorgfältig Komponierten.</p>
<p>Die meisten Ausstellungsbesucherinnen verweilen allerdings verhältnismässig kurz in dieser &#8222;modernen Zugabe&#8220; &#8211; ist der künstlerische Schritt von der schönen zur neuen Welt schon zu gross für das breite Publikum? (s. dazu auch unsere <a href="http://museumszeit.wordpress.com/2010/07/28/glasfenster-versus-sandkasten-bericht-30-museumssonntag/?preview=true&amp;preview_id=304&amp;preview_nonce=7c8281898d" target="_blank">Diskussion über kulturelle Verständigungsbrücken</a> in Königsfelden)</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;"><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big></p>
<p>Ort: Bern, Kunstmuseum<br />
Datum: 29/08/2010</p>
<p>Mehr: <a href="http://www.kunstmuseumbern.ch/index.cfm?nav=567,1343&amp;DID=9&amp;SID=1&amp;aID=272" target="_blank">Informationen über die Ausstellung vom Kunstmuseum Bern</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/museumszeit.wordpress.com/309/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/museumszeit.wordpress.com/309/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/museumszeit.wordpress.com/309/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/museumszeit.wordpress.com/309/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/museumszeit.wordpress.com/309/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/museumszeit.wordpress.com/309/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/museumszeit.wordpress.com/309/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/museumszeit.wordpress.com/309/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/museumszeit.wordpress.com/309/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/museumszeit.wordpress.com/309/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/museumszeit.wordpress.com/309/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/museumszeit.wordpress.com/309/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/museumszeit.wordpress.com/309/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/museumszeit.wordpress.com/309/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=309&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Museumszeit</media:title>
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			<media:title type="html">Albert Anker das Schulexamen</media:title>
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			<media:title type="html">Albert Anker Stilleben Bier und Rettich (1898)</media:title>
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	</item>
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		<title>Glasfenster versus Sandkasten &#8211; Bericht 30. Museumssonntag</title>
		<link>http://museumszeit.wordpress.com/2010/07/28/glasfenster-versus-sandkasten-bericht-30-museumssonntag/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 19:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumssonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
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		<description><![CDATA[Glasfenster oder Sandkasten? Die Frage mag seltsam anmuten, sie wird uns aber später noch eingehend beschäftigen. Vorerst aber wenden wir uns ohne zu zögern dem Eingang zur (ehemaligen) Klosterkirche Königsfelden zu. Ein Mord als Grundstein Das auf Hochglanz restaurierte Gemäuer verdankt seine Existenz einer Bluttat: 1308 ermordete in dieser Gegend Johannes von Schwaben seinen Onkel [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=304&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glasfenster oder Sandkasten? Die Frage mag seltsam anmuten, sie wird uns aber später noch eingehend beschäftigen. Vorerst aber wenden wir uns ohne zu zögern dem Eingang zur (ehemaligen) Klosterkirche Königsfelden zu.<span id="more-304"></span></p>
<h2>Ein Mord als Grundstein</h2>
<p>Das auf Hochglanz restaurierte Gemäuer verdankt seine Existenz einer Bluttat: 1308 ermordete in dieser Gegend Johannes von Schwaben seinen Onkel Albrecht von Habsburg. Elisabeth von Görz-Tirol, die Ehefrau des Verstorbenen, liess zu seinem Gedenken nicht nur eine Kirche, sondern gleich ein Doppelkloster der Franziskaner und der Clarissen-Schwestern errichten. Dachte sie, dass ihr Mann der frommen Fürbitte so bitter nötig haben würde? Wie auch immer.</p>
<p>Johannes von Schwaben inspirierte mit seinem Mord übrigens nicht nur die Baukunst, sondern &#8211; mit etwas Verzögerung &#8211; auch die Literatur: unter seinem Schandnamen &#8222;Parricida&#8220; (Vatermörder) begegnete er im 18. Jahrhundert Tyrannenmörder Tell im Ausklang von Schillers gleichnamigem Drama. Wieso Schiller den eidgenössischen Armbrustschützen Tell als wackeren Freiheitsheld darstellte und Johannes von Schwaben von selbigem schändlich aus dem Land jagen liess, ist eine interessante Frage. Unser Besuch gilt allerdings den berühmten Glasfenstern und nichtder Tyrannizid-Forschung.</p>
<h2>Schauen und schaufeln</h2>
<div id="attachment_305" class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/10/koenigsfelden_fenster-dscn11019-400x533px.jpg"><img class="size-full wp-image-305" title="Chorfenster der Klosterkirche in Königsfelden" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/10/koenigsfelden_fenster-dscn11019-400x533px.jpg?w=400&#038;h=533" alt="" width="400" height="533" /></a><p class="wp-caption-text">Chorfenster der Klosterkirche in Königsfelden</p></div>
<p>Dass die Fenster insbesondere für ihre Darstellung dreidimensionaler Architektur berühmt sind, erschliesst sich uns zwar erst im Nachhinein. Doch dank kundiger Führung (nochmals herzlichen Dank dafür an Christian) können wir bereits vor Ort nicht nur die Farbenpracht im Chor der Kirche bewundern, sondern erfahren auch viel Lehrreiches zur Ikonographie und zum Handwerk der Glasmalerei.</p>
<p>Wieviel von solchem Wissen hätte sich uns erschlossen, wenn wir vor dem Betreten der Kirche dem Pfeil folgend nach links abgebogen wären, statt wie erwähnt schnurstracks das Gebäude zu betreten? Denn im Schatten des Längsschiffs verspricht ein Zusatzangebot, uns in &#8222;Kirchenbaumeister wie im Mittelalter&#8220; zu verwandeln. Konkret kann man hier gegen ein Entgelt an Sandsteinen herummeisseln oder einen &#8222;mittelalterlichen Hindernisparcours&#8220; absolvieren.</p>
<h2>Welche Brücke führt über den kulturellen Graben?</h2>
<p>Und damit sind wir nun beim Sandkasten angelangt oder besser: bei der Diskussion, wieviel Infotainment dem &#8222;wahren Kulturgenuss&#8220; (was auch immer das sein mag) zuträglich &#8211; oder diesem gar hinderlich sei. Abgesehen von Quersubventionierungsgedanken: Stehen hier zwei autarke Mikrokosmen nah und scheinbar verwandt beieinander, die aber de facto zu verschieden sind, um Besucher beider Welten zu vermischen? Oder können solche Angebote gar Brücken schlagen und Zugänge in neue Welten eröffnen? Und wenn ja, wie müssten sie beschaffen sein?<br />
Wir entscheiden die Frage auch nach längerer Diskussion nicht eindeutig. Dass wir aber alle einen Gewinn daraus ebenso wie aus dem Besuch gezogen habe, darin sind wir uns, so glaube ich zumindest einig.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;"><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big>&nbsp;</p>
<p>Ort: Windisch (AG), Klosterkirche Königsfelden</p>
<p>Datum: 25/07/2010</p>
<p>Mehr: <a href="http://www.ag.ch/klosterkk/de/pub/klosterkirche/die_kirche.php" target="_blank">Infos zur Klosterkirche auf der Website des Kanton Aargau</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/museumszeit.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/museumszeit.wordpress.com/304/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/museumszeit.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/museumszeit.wordpress.com/304/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/museumszeit.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/museumszeit.wordpress.com/304/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/museumszeit.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/museumszeit.wordpress.com/304/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/museumszeit.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/museumszeit.wordpress.com/304/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/museumszeit.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/museumszeit.wordpress.com/304/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/museumszeit.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/museumszeit.wordpress.com/304/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=304&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Museumszeit</media:title>
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			<media:title type="html">Chorfenster der Klosterkirche in Königsfelden</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Verblassende Schönheit vom Lande: Ein Besuch im Schloss Oron &#8211; Bericht 29. Museumssonntag</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 19:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumssonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Repräsentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Verblassende Schönheit vom Lande: Ein Besuch im Schloss Oron Oron ist nicht Versailles oder Charlottenburg, oder Schönbrunn &#8211; oder sonst eine der prächtigen Schlossanlagen des europäischen Hochadels. Dass die Burg von 1190-1210 zu Verteidigungs- und nicht zu Repräsentationszwecken gebaut wurde, sieht man dem gedrungenen Bauwerk sofort an. Auch im Innern merkt man rasch, dass die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=294&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Verblassende Schönheit vom Lande:<br />
Ein Besuch im Schloss Oron</h1>
<p>Oron ist nicht Versailles oder Charlottenburg, oder Schönbrunn &#8211; oder sonst eine der prächtigen Schlossanlagen des europäischen Hochadels. Dass die Burg von 1190-1210 zu Verteidigungs- und nicht zu Repräsentationszwecken gebaut wurde, sieht man dem gedrungenen Bauwerk sofort an. Auch im Innern merkt man rasch, dass die Vögte des Grafen von Gruyère, später der Berner Herrschaft und schliesslich der Familie Gaïffe zwar durchaus wussten, was in Paris, Berlin oder Wien angesagt war, aber dass sie eben mit der Kelle kleiner Landadliger anrichten mussten.</p>
<div id="attachment_296" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/07/oron-schloss-dscn10968-400x300.jpg"><img class="size-full wp-image-296" title="Schloss Oron" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/07/oron-schloss-dscn10968-400x300.jpg?w=400&#038;h=300" alt="Schloss Oron" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schloss Oron</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p><span id="more-294"></span>Doch genau dies macht den Charme und auch das Interessante an diesem Schloss aus.<br />
Denn wo die geneigte Touristin in den eingangs erwähnten Bauwerken gemeinsam mit Heerscharen klickender Artgenossen makellos restaurierten Prunk aus sicherer Entfernung auf einem durch Kordeln abgesteckten Parcours bestaunen darf, gibt es hier nicht nur eine Privatführung mit freier Bewegungsmöglichkeit für uns, sondern auch einen ungefärbten Blick auf ein Bauwerk, das für seine Restaurierung mehr Mittel nötig hätte, als zur Verfügung stehen. So sehen wir, wie Vorhänge nach hundert Jahren Bestrahlung durch normales Sonnenlicht aussehen (ziemlich mitgenommen) und erfahren, wie eine mittelalterliche Küche riecht, die noch bis ins 19. Jahrhundert benutzt wurde (ziemlich muffig).</p>
<h2>Chopin und Diderot in der Provinz</h2>
<p>Glanzlicht des Rundgangs ist ohne Zweifel die reich ausgestattete Bibliothek: Über 14&#8217;000 in Gold und Leder eingebundene Bände &#8211; darunter eine Ausgabe der Encylopédie von Diderot und D&#8217;Alembert &#8211; machen sie zur drittgrössten Schlossbibliothek Europas! Wer nun indes denkt, Schlossherr Gaïffe sei ein belesener Mann gewesen irrt: Denn in Tat und Wahrheit ging es ihm nur um ein paar Jagdbücher, die er dem Grafen Potocky aus dem polnischen Brody abkaufen wollte &#8211; er dürfte nicht schlecht gestaunt haben, als ihm schliesslich drei Eisenbahnwagenladungen mit Büchern geliefert wurden…</p>
<div id="attachment_295" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/07/oron-bibliothek-dscn10961-400x300.jpg"><img class="size-full wp-image-295" title="Bibliothek Schloss Oron" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/07/oron-bibliothek-dscn10961-400x300.jpg?w=400&#038;h=300" alt="Bibliothek des Schlosses Oron" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bibliothek mit der Encyclopédie von D&#039;Alembert und Diderot (u.Mitte)</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Erwähnenswert sind ferner die Kachelöfen, die je Zimmer mit thematisch passenden Kacheln bemalt wurden (über den Zusammenhang von Frauen und Insekten darf indes spekuliert werden) und das Musikzimmer mit einem Klavier, auf dem schon Chopin gespielt haben soll.</p>
<div id="attachment_297" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/07/oron-musikzimmer-dscn10963-400x533.jpg"><img class="size-full wp-image-297" title="Schloss Oron: Musikzimmer" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/07/oron-musikzimmer-dscn10963-400x533.jpg?w=400&#038;h=533" alt="Schloss Oron: Musikzimmer (mit Chopin-Klavier und Kachelofen)" width="400" height="533" /></a><p class="wp-caption-text">Musikzimmer mit Chopin-Klavier und Kachelofen</p></div>
<p>So kommen in dem Gebäude, das eher am Rand der europäischen Geschichte kauert, doch eine ahnsehnliche Menge grosser und kleiner Namen zusammen. Sie zeugen von weit verästelten Beziehungen zu einer Zeit, als Kommunikation noch weit davon entfernt war, auf Knopfdruck um die halbe Welt zu eilen und von den Träumen auch in der tiefsten Provinz ein bisschen vom Abglanz der grossen Geschichte zu erhalten.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;"><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big></p>
<p>Ort: Oron</p>
<p>Datum: 27/06/2010</p>
<p>Mehr: <a href="http://www.swisscastles.ch/Vaud/Oron/orhorair.html" target="_blank">Schloss Oron bei Swisscastles.ch</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/museumszeit.wordpress.com/294/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/museumszeit.wordpress.com/294/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/museumszeit.wordpress.com/294/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/museumszeit.wordpress.com/294/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/museumszeit.wordpress.com/294/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/museumszeit.wordpress.com/294/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/museumszeit.wordpress.com/294/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/museumszeit.wordpress.com/294/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/museumszeit.wordpress.com/294/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/museumszeit.wordpress.com/294/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/museumszeit.wordpress.com/294/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/museumszeit.wordpress.com/294/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/museumszeit.wordpress.com/294/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/museumszeit.wordpress.com/294/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=294&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das Gehirn ist eine Reise wert &#8211; Bericht 28. Museumssonntag</title>
		<link>http://museumszeit.wordpress.com/2010/06/13/das-gehirn-ist-eine-reise-wert-bericht-28-museumssonntag/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 19:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumssonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gourmet]]></category>
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		<description><![CDATA[Wem das Gehirn eine Reise wert ist, der findet im anatomischen Museum eine gute handvoll Schautafeln und in einem Videoraum diverse Filme, wovon einer mit einer kultigen Synthslapbass-Melodie aus den Achzigern unterlegt (nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil die Filme damals produziert wurden). Ausserdem gibt es draussen in den Gängen des anatomischen Instituts eine höchst [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=287&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wem das Gehirn eine Reise wert ist, der findet im anatomischen Museum eine gute handvoll Schautafeln und in einem Videoraum diverse Filme, wovon einer mit einer kultigen Synthslapbass-Melodie aus den Achzigern unterlegt (nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil die Filme damals produziert wurden).</p>
<p>Ausserdem gibt es draussen in den Gängen des anatomischen Instituts eine höchst interessante<span id="more-287"></span> Kaffeemaschine. Auf den ersten Blick könnte man sie zwar für einen Schrank mit Feuerslöschgerät aus einem intergalaktischen Raumschiff halten, doch die Bedienungsanleitung, die über dem Gerät prangt, verspricht bei richtiger Benutzung die Herausgabe von Heissgetränken im Becher.<a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/06/basel-gehirn_kaffeemaschine-dscn10921-400x364px.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-288" title="Kaffeemaschine" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/06/basel-gehirn_kaffeemaschine-dscn10921-400x364px.jpg?w=400&#038;h=364" alt="Futuristisch designte Kaffeemaschine im anatomischen Institut in Basel" width="400" height="364" /></a> Wer sich jetzt fragt, wozu man bei einem Apparat mit 4 Knöpfen noch eine Bedienungsanleitung benötige, fragt prinzipiell berechtigt. Doch hier handelt es sich um einen wirklich ausgeklügelten Mechanismus, der uns lange über seine Funktion bei Verwendung spekulieren lässt. Schliesslich obsiegt unsere Neugier: Wir schliessen das Gerät, das am Sonntag offenbar Ruhetag hat, an den Strom an, und rekrutieren einen Freiwilligen, der nicht nur die nötige Münze zur Verfügung stellt, sondern sich auch noch bereit erklärt, bei Erfolg das von der Maschine produzierte Getränk zu degustieren. Der Becher fällt tatsächlich so, wie wir das theoretisch antizipiert hatten. Die Wasser-Taste funktioniert indes etwas flexibler, als wir uns das gedacht hatten: Es handelt sich nämlich nicht nur um einen simplen Druckknopf, sondern um einen Drucktaster, mit dem sich die gewünschte Wassermenge (und damit implizit die Stärke des Getränkes) individuell dosieren lässt. Das nennen wir mal fortschrittliche Technik. Und das Resultat der Geschmacksprüfung? „Etwas lau, wir hätten der Maschine wohl ein bisschen mehr Aufwärmzeit geben sollen“, meint unser Tester. Trotzdem: Eine Reise wars das wert!</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><em>PS:</em></span> Wer sich gerne gruselt, findet im ersten Stock in der Dauerausstellung alle möglichen menschlichen Körperteile und eine Auswahl an Föten in diversen Entwicklungsstadien in Formaldehyd eingelegt.</p>
<table style="text-align:left;width:400px;height:32px;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;"><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big><br />
Ort: Basel, anatomisches Museum<br />
Datum: 30/05/2010<br />
Mehr: <a href="http://pages.unibas.ch/anatomie/museum/" target="_blank">Anatomisches Museum der Uni Basel</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/museumszeit.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/museumszeit.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/museumszeit.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/museumszeit.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/museumszeit.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/museumszeit.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/museumszeit.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/museumszeit.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/museumszeit.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/museumszeit.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/museumszeit.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/museumszeit.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/museumszeit.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/museumszeit.wordpress.com/287/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=287&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Kaffeemaschine</media:title>
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		<title>Römische Geschichte im Originalmasstab (Freilichtmuseum Augusta Raurica) &#8211; Bericht 27. Museumssonntag</title>
		<link>http://museumszeit.wordpress.com/2010/05/25/romische-geschichte-im-originalmasstab-freilichtmuseum-augusta-raurica-bericht-27-museumssonntag/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 09:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museumssonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Augusta Raurica]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>
		<category><![CDATA[Rekonstruktion]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste sommerlich-sonnige Sonntag des Jahres verlockt uns zu einer spontanen Programmänderung. Der strahlend blaue Himmel schreit geradezu nach Freilichtmuseum. Laut Prospekt soll die ehemalige Römersiedlung Augusta Raurica der „grösste archäologische Park der Schweiz“ sein. In der Tat ist das Gelände ziemlich weitläufig. Zwar gibt es zahlreiche Wegweiser, doch bisweilen scheinen die den geneigten Besucher [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=276&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste sommerlich-sonnige Sonntag des Jahres verlockt uns zu einer spontanen Programmänderung. Der strahlend blaue Himmel schreit geradezu nach Freilichtmuseum. Laut Prospekt soll die ehemalige Römersiedlung <strong>Augusta Raurica der „grösste archäologische Park der Schweiz“</strong> sein. In der Tat ist das Gelände ziemlich weitläufig. Zwar gibt es zahlreiche Wegweiser, doch bisweilen scheinen die den geneigten Besucher eher schnitzeljagdartig knapp am Ziel vorbeizuführen und dann, wenn man so richtig schön in der Pampa steht zum Umdrehen aufzufordern. Andererseits bekommen wir dafür römische Relikte zu sehen, die wir ansonsten vermutlich aussen vor gelassen hätten. <span id="more-276"></span>Die<strong> Ziegelei in der Liebrüti</strong> etwa, deren grösster Ofen 40 Tonnen Ziegel aufs Mal brennen konnte! Oder auch einen Rest der Stadtmauer, über deren Zweck wir allerdings im Dunkeln blieben: Die Mauer wurde offenbar nie fertig gestellt, und Schutz gegen Angreifer dürfte sie nur sehr begrenzt geboten haben. War sie einfach ein Prestigeprojekt einer ambitionierten Stadt? Denn als um 80 n. Chr. mit dem Bau begonnen wurde, lag Augusta Raurica weitab von jeder feindlichen Bedrohung… Möglicherweise rivalisierte man mit dem Projekt auch nur mit der Siedlung Aventicum, wo zeitgleich (aber mit grösserem Budget) ebenfalls eine vermutlich eher repräsentativen Zwecken dienende Mauer errichtet wurde (<a href="http://museumszeit.wordpress.com/2009/12/06/romerstadt-avenches-bericht-20-museumssonntag/">einen Bericht zum Besuch in Avenches / Aventicum gibt es hier</a>).</p>
<div id="attachment_263" class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/05/augusta_raurica-roemer_mutant-dscn10788-400x300px.jpg"><img class="size-full wp-image-263" title="Römische Reitergruppe (Ausschnitt aus der Panoramazeichnung von Augusta Raurica)" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/05/augusta_raurica-roemer_mutant-dscn10788-400x300px.jpg?w=400&#038;h=300" alt="Römische Reitergruppe (Ausschnitt aus der Panoramazeichnung von Augusta Raurica)" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein römischer Reitermutant?!</p></div>
<p>Wie die Siedlung damals tatsächlich ausgesehen haben könnte versucht das <strong>Panorama in einem Pavillon neben dem ehemaligen Osttor</strong> zu zeigen. Das Bild erinnert zunächst einmal an Grundschulbuchästhetik, verrät aber bei genaurem Hinsehen auch ein paar interessante Details zur Bevölkerung. So hat die römische Armee damals offenbar keine Diskriminierung gekannt, sondern auch Mutanten in ihren Dienst genommen (s. Abbildung &#8211; Dank gebührt Thomas für die aufmerksame Beobachtung).</p>
<p>Weiter wandern wir zum <strong>Geschichtslehrpfad</strong>. Dieser besteht aus einer Reihe von Betonsockeln mit kurzen Texten, die entlang der Autobahn in massstäblicher, chronologischer Reihenfolge aufgestellt sind. Die Texte erklären die Entwicklung der Siedlung Augusta Raurica und verknüpfen diese zugleich mit den Ereignissen im ganzen römischen Reich (vor allem in der Machtzentrale Roms). Dadurch erhält man aus einer speziellen Perspektive einen guten Überblick &#8211; oder allenfalls eine willkommene Repetition &#8211; über die Geschichte der Römerzeit und heutige Erinnerungsorte aus der Antike, die einen Sockel der europäischen Identitätserzählung bilden.<br />
Allerdings stellen sich je nach individuellem Aufnahmevermögen so ab der 20. Tafel gewisse Sättigungserscheinungen ein, so dass wir nicht länger bei geschichtstehoretischen Reflexionen verweilen, sondern via stark rekonstruiertem Amphitheater mit seiner akustischen Gladiatorenmeditation zurück wandern und unseren Rundgang im Ortskern beim <strong>Theater </strong>beschliessen, welches ebenfalls unübersehbar einer Schönheitsoperation unterzogen wurde.</p>
<div id="attachment_264" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/05/augusta_raurica-theater_treppe-dscn10793-400x300px.jpg"><img class="size-full wp-image-264 " title="Treppenränge des Theaters von Augusta Raurica" src="http://museumszeit.files.wordpress.com/2010/05/augusta_raurica-theater_treppe-dscn10793-400x300px.jpg?w=400&#038;h=300" alt="Treppenränge des Theaters von Augusta Raurica" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Treppenränge des Theaters von Augusta Raurica</p></div>
<p>Über solche Wiederherstellungsaktionen könnte man natürlich lange streiten. Streichen wir jedoch das Positive hinaus: Sie können der Anschaulichkeit enorm dienen und bringen bestimmt vielen Leuten eine Zeit lebendig näher, die mit trockenen Schulbüchern kaum etwas anfangen können &#8211; selbst wenn diese Mutanten enthalten.</p>
<p>Die <a href="http://www.augustaraurica.ch/" target="_blank">Website von Augusta Raurica</a> ist übrigens sehr zu empfehlen, denn sie bietet sehr viel Material und zahlreiche virtuelle Zu- und Rundgänge zur alten Römersiedlung.</p>
<table style="text-align:left;width:400px;height:32px;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;"><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big><br />
Ort: Kaiseraugst, Freilichtmuseum<br />
Datum: 25/04/2010<br />
Mehr: <a href="http://www.augustaraurica.ch/" target="_blank">Augusta Raurica</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/museumszeit.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/museumszeit.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/museumszeit.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/museumszeit.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/museumszeit.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/museumszeit.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/museumszeit.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/museumszeit.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/museumszeit.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/museumszeit.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/museumszeit.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/museumszeit.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/museumszeit.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/museumszeit.wordpress.com/276/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=museumszeit.wordpress.com&amp;blog=8542453&amp;post=276&amp;subd=museumszeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Römische Reitergruppe (Ausschnitt aus der Panoramazeichnung von Augusta Raurica)</media:title>
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			<media:title type="html">Treppenränge des Theaters von Augusta Raurica</media:title>
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